Als der Tsunami die indonesische Provinz Aceh Ende 2004 stark verwüstete und ca. 170.000 Leben kostete, war die Region von internationaler Solidarität, Hilfe und Aufmerksamkeit wie nie zuvor überströmt. Unerwartet ebnete die Katastrophe den Weg zu Friedensverhandlungen, die 2005 den 30 jährigen bewaffneten Konflikt beendeten. Aceh 360 Grad ist ein Porträt Acehs mehr als ein Jahrzehnt nach Konflikt und Tsunami. Sie umfasst Aspekte des alltäglichen Lebens, die Politik, Umwelt, Wirtschaft, Menschenrechte und Demokratie. Sie stellt uns die Frage: was ... weiter lesen
Köln, Frankfurt, Berlin, Hamburg, 21.-28. November 2017
Das Jahr 1965 verzeichnete die größte politische Wende überhaupt in Indonesien. Die Machtübernahme durch Diktator Suharto wurde mit Massenmorden an mindestens 500.000 Mitgliedern und Sympathisanten der indonesischen kommunistischen Partei (PKI), sowie Verhaftungen von weiteren hunderttausenden Leuten ohne Gerichtsverfahren gekennzeichnet. Viele, die zu dieser Zeit im Ausland waren, beispielsweise auf Dienstreise, als StudentInnen, ArbeitnehmerInnen oder im diplomatischen Dienst Beschäftigte, konnten nicht zurück. Sie mussten befürchten, dass ihnen dasselbe Schicksal, wie ihren FreundInnen, Bekannten, Verwandten ... weiter lesen
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Umfrage: Indonesiens Regierung will am Image des Landes arbeiten. Doch schon im Ansatz geht der Versuch in die Hose.
»Ihrer Ansicht zu Indonesien: Die Regierung von Indonesien führt derzeit eine Umfrage durch, um zu erfahren, wie Indonesien momentan von der Welt betrachtet wird. Diese Befragung dient nur zu wissenschaftliche -bzw. Forschungszwecken. Bereitgestellten Informationen werden nicht die Befragten in keiner Weise beeinträchtigt.«
So hieß ... weiter lesen
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Im Mai dieses Jahres war der indonesische Filmemacher Dandhy Dwi Laksono in Deutschland zu Besuch. Nun wurde er in seiner Heimat zur Anzeige gebracht.
Seit dem Sturz des Diktators Suharto genießt Indonesien eine blühende Demokratie, die durch Pressefreiheit, freie Wahlen und freie Meinungsäußerung gekennzeichnet ist. Seither können alle sagen, was sie denken. Wirklich? Die Zeiten, in denen lobende Aussagen wie diese rezitiert werden durften, scheinen vorbei.
Unter Suharto wurde der ... weiter lesen
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Am 04. September zogen erneut VertreterInnen der „Gemeinschaft der um das Kendeng-Gebirge Besorgten“ (Jaringan Masyarakat Peduli Pegunungan Kendeng/JMPPK)“ vor den Präsidentenpalast (Istana) in Jakarta um dort ein „Zelt des Widerstandes“ zu errichten.
Die Gemeinschaft setzt sich seit Jahren gegen geplante Zementvorhaben der Firmen Semen Indonesia, ein staatliches Unternehmen und der Firma Indocement, ein Tochterunternehmen des deutschen Konzerns HeidelbergCement, zur Wehr. Beide Firmen planen den Abbau des für die ... weiter lesen